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    <title>Aktuelles: Klosterkirche und Ev. Kirchgemeinde Bürgel</title>
    <description>Aktuelle Nachrichten der Klosterkirche Thalbürgel und der Ev. Lutherischen Kirchgemeinde Bürgel.</description>
    <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/</link>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 18:46:00 +0100</pubDate>
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      <title>Eine vollendete Interpretation</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Consort Leipzig vocal &amp; instrumental besticht mit Bachs Weihnachtsoratorium</strong></p> <p>Seit über einem halben Jahrhundert verfolgen Musikfreunde die Entwicklung der Aufführungspraxis alter Musik. Was zunächst mit der Wiederentdeckung des Cembalos begann und bei den hohen Trompeten in Spielpraxis und Bauweise auffällig entwickelte, heute sieht man sich dem faszinierenden Klangbild eines ganzen Orchesters gegenüber.</p> <p>Spezialensembles verfügen über ein komplettes Instrumentarium von Streich- und Blasinstrumenten barocker Bauweise, zu denen das »Bach Consort Leipzig vocal &amp; instrumental« unter Leitung von Gotthold Schwarz zählt. Wenn dann in der Klosterkirche Thalbürgel die Paukenschläge zur 1. Kantate von Bachs Weihnachtsoratorium ertönen, dann wird man in des Thomaskantors musikalische Ausdeutung des Christfestes 1734 in Leipzig mit hinein genommen. Dank der geradezu vollendeten Interpretation bleibt kein Raum für etwa kritische Anmerkungen. Es bleibt der Genuss.</p> <p>Man erlebt eine Wiedergabe überzeugender Klarheit dank der kleinen Besetzung wie aus einem Guss: der Chor ein Doppelquartett, darin die Solisten inbegriffen, Streicher einfach besetzt, dazu 3 Trompeten, 2 Flöten, 4 Oboen, Fagott, Pauken und Truhenorgel. Als Vocalsolisten wirken Marie Friederike Schröder (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Tobias Hunger (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass), der gleichzeitig Dirigent und Spiritus rector des Ensembles ist. Eigentlich müsste man, wie im Programmheft ausgewiesen, jeden einzelnen Vocalisten und Instrumentalisten namentlich nennen. Doch gibt es letztlich Dinge, die sich in ihren Wirkungen nicht mit Worten beschreiben lassen.</p> <p>Hier findet ein Stück musikalische Liturgie bei der Auslegung des Lucas-Evangeliums statt. Mit den Erfahrungen als Hörer über Jahrzehnte ist man gerade bei diesem Oratorium auf bestimmte Stücke gespannt. Wenn dann die Hirtenarie mit Tenor, Flöte und Continuo zu einem Stück Kammermusik wird, ein Triosonatensatz vom Feinsten, oder die »Schlafe, mein Liebster«-Arie zum Inbegriff all dessen, was man heute mit Entschleunigung zu umschreiben pflegt, da kann man einfach nur dankbar sein.</p> <p>Die Sinfonia mit ihren in dieser Aufführungspraxis ganz eignem Kolorit des Oboenchores und der Sprachgestus des »Seid froh dieweil« sowie das da capo mit den himmlischen Fanfaren im »Herrscher des Himmels« am Ende runden ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, präsentiert von Gotthold Schwarz, zudem neben dem Evangelisten sängerisch eindringlicher Interpret von Rezitativen und Arien.</p> <p>Wie bereits beim letzten Auftritt der Leipziger mit dem 2. Teil des Weihnachtsoratoriums bedankten sie sich bei den tief beeindruckten Hörern mit dem Bach-Choral »Ich steh an deiner Krippe hier«. Bleibt Vorfreude, denn im nächsten Konzertsommer, dem 40. in Thalbürgel, ist das Bach Consort zweimal zu erleben: Händels »Messias« und am Ende der Saison die h-Moll Messe von J. S. Bach.</p> <p style="color: #8f7f69;">Hans Lehmann / TLZ / 12.12.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/eine-vollendete-interpretation</link>
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 18:46:00 +0100</pubDate>
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      <title>Bach-Oratorium in Thalbürgel</title>
      <description><![CDATA[<p>Thalbürgel. Die <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Klosterkirche Thalbürgel</span>  lädt am Freitag, dem 9. Dezember, ab 19 Uhr zur Aufführung des  Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach ein. Es erklingen die  Kantaten I - III.</p> <p>Die Aufführung folgt der historischen  Aufführungspraxis: Neben den vier Solisten werden jeweils zwei weitere  Sänger in den Stimmgruppen die chorischen Partien verstärken. Der  akkustische Raum der Klosterkirche ist sehr empfänglich für diesen  originalen barocken Interpretationsstil. Die Instrumente sind weitgehend  Nachbauten einstiger barocker Vorbilder und ermöglichen auch die für  die historische Aufführung nötigen farblichen Klangbilder.</p> <p>Das Dirigat  hat Gotthold Schwarz aus Leipzig. Er wird auch die solistischen  Basspartien singen. Die Chorsänger und die Instrumentalisten sind  Musiker des Gewandhausorchesters und des MDR Chores und Orchesters  Leipzig.</p> <p>Die Kantaten I - III erzählen die Geburtsgeschichte Jesu. Das  festlich jubelnde »Jauchzet, frohlocket« holt die Zuhörer aus den Sorgen  des Alltages heraus und regt zum Staunen an über das Wunder der Geburt  Jesu. Bekannte Weihnachtschoräle prägen dieses einmalige Werk, wie »Vom  Himmel hoch« oder »Gelobet seist du Jesus Christ«. Der Adventschoral  »Wie soll ich dich empfangen« weist bereits auf das Passionsgeschehen  hin. Die Klosterkirche ist beheizt.</p> <p style="color: #8f7f69;">OTZ / 2.12.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/bach-oratorium-in-thalbuergel</link>
      <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:20:00 +0100</pubDate>
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      <title>Weihnachtsklassiker in Thalbürgel - Weihnachtsoratorium von Bach</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Thalbürgel (anw) - In der Klosterkirche Thalbürgel wird am 9.  Dezember  2011, 19 Uhr, das Weihnachtsoratoriums, Kantaten I - III, von  Johann  Sebastian Bach aufgeführt. Diese Aufführung folgt der  historischen  Aufführungspraxis.</strong></p> <p>Neben den vier Solisten werden jeweils zwei weitere Sänger in den  Stimmgruppen die chorischen Partien verstärken. Der akustische Raum der  Klosterkirche ist sehr empfänglich für diesen originalen barocken  Interpretationsstil. Die Instrumente sind weitestgehend Nachbauten  einstiger barocker Vorbilder und ermöglichen auch die für die  historische Aufführung dazugehörenden farblichen Klangbilder.</p> <p>Das Konzert erfolgt unter dem Dirigat von Gotthold Schwarz aus  Leipzig. Er singt auch die solistischen Basspartien. Die Chorsänger und  die Instrumentalisten sind Musiker des Gewandhausorchesters und des MDR  Chores und Orchesters Leipzig.</p> <p>Die Kantaten I - III erzählen die Geburtsgeschichte Jesu und deuten  diese als ein göttliches Geschehen uns zum Heil. Die Klosterkirche wird  beheizt.</p> <p>Kartenvorbestellung im Ev.-Luth. Pfarramt Bürgel (Tel. 036692/22210, Fax: 21659, E-Mail buergel.pfarramt@t-online.de).</p> <p style="color: #8f7f69;">Deutschland Today / 16.11.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/weihnachtsklassiker-in-thalbuergel</link>
      <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 22:25:00 +0100</pubDate>
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      <title>Thüringer Kreuzwege: Ein Ort zum Innehalten</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Die evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann schreibt über die romanische Klosterkirche in Thalbürgel. Früher ein belebtes Zentrum, ist sie heute ideal geeignet für stille Einkehr Thalbürgel.</strong></p> <p>Wer nach Thalbürgel fährt, muss aus dem Gleißetal von der großen Straße ab- und auf die kleinere einbiegen, die sich in einigen Kurven hin-aufwindet in den kleinen Ort. Ja, es ist ein ruhiger Ort hier. Ein besonderes Areal lässt ahnen: hier war einmal ein wichtiger Ort.<br /><br />Und die alte, romanische Klosterkirche bestätigt das. Bis heute beeindruckt sie. Sie war die regionale Zentralkirche für die Gottesdienste an den hohen Feiertage. Da kamen die Menschen aus den umliegenden Dörfern hierher, in die große Klosterkirche, um die Feste im Kirchenjahr mit vielen gemeinsam in einem "großen" Gottesdienst zu begehen. Da war das Kloster kein ruhiger Ort, da waren viele Menschen hier.<br /><br />So ist es - fast - geblieben. Mal ist es sehr ruhig hier. Mal kommen viele Menschen hierher. Auch wenn das Kloster Thalbürgel als Klostergebäude-Ensemble mit seinen ehemaligen Gebäudeteilen mehr zu erahnen als zu erkennen ist, die Klosterkirche steht fest und strahlt eine große Ruhe aus.<br /><br />In den romanischen Kirchenraum fällt nur wenig Licht von draußen. Die hohen Fenster deuten an, dass die Menschen hier auf ein anderes Licht, auf ein Licht aus der Höhe warten und vertrauen sollen. Sie können hier zur Ruhe kommen.<br /><br />Hier können sie so vieles aus ihrem Alltag draußen lassen oder im dämmrigen Kirchenraum loslassen. Seit über 30 Jahren ist die Klosterkirche weit ins Land hinaus wegen ihrer Konzertsommer bekannt.<br /><br />Sie zieht mit wunderbaren Konzerten viele Menschen auch aus der weiteren Umgebung an. Auch wenn viele, die kommen, keine Christen sind, wirkt der Raum auf alle ähnlich: ein ruhiger Ort, ein Ort, um zur Ruhe zu kommen.<br /><br />Die Musik gibt zusammen mit dem Kirchenraum eine Ahnung: es gibt noch mehr im Leben, als das, was uns im Alltag beschäftigt. Unser Leben kann einen Raum der Geborgenheit finden, in dem ich mich aufgehoben wissen darf, ohne etwas tun oder leisten zu müssen.<br /><br />Ein guter Ort für diese letzten Wochen des Kirchenjahres. Das ist die Zeit, das Ende zu bedenken: wir gedenken der Verstorbenen und der in Krieg und Gewaltherrschaften Getöteten, wir bedenken, dass auch unser Leben einmal zu Ende geht. Für solches Innehalten brauchen wir ruhige Orte.<br /><br />Am Mittwoch nächster Woche, dem Buß- und Bettag, wird in der Klosterkirche Thalbürgel (um 19 Uhr) ein liturgischer Beichtgottesdienst zum Bußtag gefeiert unter dem Thema: Gottes Vergebung sendet dich zur Umkehr. Lassen Sie sich einladen und finden Sie einen ruhigen Ort für Herz und Gemüt.</p> <p style="color: #8f7f69;">Thüringer Allgemeine / 12.11.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/landesbischoefin-ilse-junkermann-ueber-thalbuergel</link>
      <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 19:20:00 +0100</pubDate>
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      <title>Bitte um Spenden für die Sanierung der Klosterkirche</title>
      <description><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: large;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: large;"> <p>Das Baugerüst an der Klosterkirche ist nicht zu übersehen. Der erste Sanierungsschritt (Dach Mittelschiff und Sicherung des Vierungsbogens und des Mauerwerkes) sind im Gange. Wir sind für die öffentliche Förderung Bund-Land-Stadt dankbar. Jedoch müssen wir auch einen Eigenanteil von 20 % dazu legen.</p> <p>&nbsp;</p> </span></span>Die Instandsetzung des Vierungsbogens ist statisch aufwändig und ebenso besteht hoher Bedarf an steinrestauratorischen Arbeiten. Wir bitten Sie deshalb um Ihre finanzielle Unterstützung:</p> <p>Nutzen Sie dazu unser <strong><a title="Hier gelangen Sie zum Spendenformular" href="http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/spenden">Spendenformular</a></strong>.</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/spendenaufruf-sanierung-klosterkirche</link>
      <pubDate>Fri, 16 Sep 2011 16:53:00 +0200</pubDate>
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      <title>Konzertsommer in Thalbürgel geht mit Mendelssohn zu Ende</title>
      <description><![CDATA[<p>Thalbürgel. Weder das durchwachsene Wetter noch die allerorten ins Feld geführte Finanzkrise haben sich bemerkbar gemacht am Kassentisch des Konzertsommers in der Klosterkirche Thalbürgel. Pfarrer und Festivalorganisator Eckhard Waschnewski ist weitgehend sehr zufrieden mit dem Besuch der diesjährigen Konzerte. In fast allen bisherigen Konzerten - eigentlich gab es da nur eine Ausnahme - wurden seine Kalkulationen übertroffen.</p> <p>Ruhig kann er abwarten, wie viele Besucher zum Abschlusskonzert am Samstag kommen werden, mit dem er sich und seinem Publikum nochmals einen musikalischen Höhepunkt bescheren wird.</p> <p>Und einen passenderen Ausklang als mit Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium "Elias" mit seiner doppelchörigen Motette "Der Herr hat seinen Engeln befohlen über dir" kann man einem Konzertsommer kaum wünschen, der mit Musik unter dem Motto "Die Himmel erzählen" sein Publikum eindeutig gefunden hat. In Mendelssohns Werk musizieren der Vocalkreis Gotha und der Bachkreis Gotha gemeinsam mit der Thüringer Philharmonie Gotha und den Solisten Nathalie de Montmollin, Annette Markert, Mathis Gronemeyer und Gotthold Schwarz. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Jens Goldhardt.</p> <p>Wie es im nächsten, dem 40. Konzertsommer weitergehen wird, kann und will Eckhard Waschnewski noch nicht vollständig verraten. Aber mit bewährten Formaten ebenso wie mit neuen Ansätzen und Abonnementformen will er noch mehr auf die Bedürfnisse seines Publikums eingehen und das in erprobter Weise, ohne sich anzubiedern. Feststehen vor allem die traditionellen Konzerttermine der Jenaer Philharmonie und das Gastspiel des Kreuzchores, der im nächsten Jahr in Thalbürgel seine Sommerreise starten wird. Auch den Gedanken, weiterhin Schauspiel im Rahmen des Festivals zu präsentieren, will Waschnewski in den nächsten Wochen der intensiven Planung weiterverfolgen. Kammermusikalisch Ansprechendes ist ebenfalls in Vorbereitung.</p> <p>Und auch den Termin für das Eröffnungskonzert ist der Theologe bereit schon jetzt zu verraten am 1. April wird es wieder bewegende musikalische Eindrücke in einzigartigem Ambiente geben, dann zunächst mit Johann Sebastian Bachs Johannespassion. </p> <p>»Elias«: Sonntag, 17 Uhr, Klosterkirche in Thalbürgel</p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ&nbsp;/ 14.09.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/konzertsommer-geht-mit-mendelssohn-zu-ende</link>
      <pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:48:00 +0200</pubDate>
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      <title>Thalbürgeler Konzertsommer klingt aus</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Oratorium »Elias« von Mendelssohn</strong></p> <p><span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>. Zum  musikalischen Höhepunkt - und zugleich zum Abschluss des diesjährigen,  39. Konzertsommers - sind Freunde der guten Musik am Sonntag, den 18.  September um 17 Uhr in die <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span> nach <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>  eingeladen. Zur Aufführung kommt das Oratorium »Elias« op. 70 von Felix  Mendelssohn-Bartholdy. Die Auseinandersetzung des Propheten Elias mit  den falschen Priestern steht im Mittelpunkt dieser dramatischen  Geschichte aus dem Alten Testament. Mendelssohn vertonte den Stoff 1847  eindrücklich. Großartige Chorpartien haben dieses Werk überaus bekannt  gemacht: »Hebe deine Augen auf zu den Bergen« etwa oder »Der Herr hat  seinen Engeln befohlen über dir«.</p> <p>Der Vocalkreis und der Bachkreis Gotha  musizieren gemeinsam mit der Thüringer Philharmonie Gotha und den  Solisten Nathalie de Montmollin (Sopran, Würzburg); Annette Markert  (Alt, Halle); Mathis Gronemeyer (Tenor, Lübeck) und Gotthold Schwarz  (Bass, Leipzig) unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Jens Goldhardt.  Der Bachchor Gotha besteht seit 50 Jahren und arbeitet oratorisch an der  Margarethenkirche in Gotha. Die Thüringen Philharmonie Gotha war vor  360 Jahren von Ernst dem Frommen von Sachsen Gotha als barocke  Hofkapelle ins Leben gerufen worden. Heute wirkt das Orchester am  berühmten Ekhof-Theater.</p> <p style="color: #8f7f69;">OTZ / 08.09.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/thalbuergeler-konzertsommer-klingt-aus</link>
      <pubDate>Thu, 08 Sep 2011 21:44:00 +0200</pubDate>
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      <title>Aufruf zur Sammlung von Kinderkleidung und Spielzeug für Lettland und Riga</title>
      <description><![CDATA[<p>Junge Familien in Lettland berichten immer wieder darüber, wie schwer Kinderkleidung und auch Schuhe zu bezahlbaren Preisen zu bekommen sind. Die Arbeitslosigkeit in Lettland ist hoch. Die Familien haben in der Regel mehrere Kinder.</p> <p>Der Besuch der Jugendgruppe in Lettland sowie viele private Besuche, die durch die Partnerschaft Bürgel – Vecpiebalga möglich wurden, haben gezeigt, dass eine Sammlung von gut erhaltener Kleidung für Kinder und Jugendliche sowie von noch nicht gebrauchten Kinderschuhen und Schuhen für Jugendliche sehr hilfreich wäre.</p> <p>Außerdem wird Spielzeug für einen Kindergarten in Riga benötigt, der Kinder von Studenten betreut. Bärbel Schröder hat nun die Initiative ergriffen, und möchte, dass Sie den Familien in Lettland helfen, indem Sie das Gewünschte zu folgenden Zeiten im <strong>Kirchsaal Thalbürgel (Talmühle)</strong>, unentgeltlich abgeben:</p> <p><strong>Freitag, 09.09.2011 15 - 18 Uhr</strong><br /><strong>Donnerstag, 15.09.2011 15 - 18 Uhr</strong><br /><strong>Mittwoch, 21.09.2011 15 - 18 Uhr</strong></p> <p>Die gesammelte Kleidung und die Schuhe werden direkt nach Vecpiebalga gebracht. Die Transportkosten werden von Sponsoren getragen. Die Kirchgemeinde Bürgel unterstützt diese Sammelaktionen, um die uns die Lutherische Kirchgemeinde in Vecpiebalga gebeten hat.</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/aufruf-zur-sammlung-von-kinderkleidung-und-spielzeug-fuer-lettland-und-riga</link>
      <pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:08:00 +0200</pubDate>
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      <title>Große Kammermusik mit ETHOS</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Jenaer Ensemble spielt in Thalbürgel</strong></p> <p>Mit seinen ausgewogenen Interpretationen anspruchsvoller Repertoirewerke klassischer und romantischer Kammermusik beginnt das ETHOS Ensemble zu einer festen Größe in den Programmen des Konzertsommers<br />in der Klosterkirche Thalbürgel zu werden. Und auch in diesem Jahr darf die Gruppe um den ersten Konzertmeister der Jenaer Philharmonie Marius Sima nicht fehlen. Zwei Chefs d'Oeuvres der klassisch-romantischen Literatur<br />für die Besetzung werden die Musiker am Samstag unter dem diesjährigen Motto „Die Himmel erzählen“ zu Gehör<br />bringen: Wolfgang Amadeus Klavierquartett g-Moll, KV 478, und Franz Schuberts Klavierquintett, A-Dur D 667, das unter dem Beinamen „Forellenquintett“ außergewöhnliche Popularität erlangt hat. Beide Werke genießen jeweils eine gewisse Sonderstellung in der Rezeption und haben Theoretiker von jeher beschäftigt und Hörer begeistert. Wenn sie in ihrer faszinierenden Wirkung in Korrespondenz treten, so verspricht dies in der einzigartigen Akustik<br />der Klosterkirche ein faszinierendes Erlebnis zu werden. Neben Marius Sima werden in diesem Konzert die Pianistin Camelia Sima, die Bratscherin Kerstin Schönherr, der Cellist Robertas Urba und am Kontrabass Ralf Noack zu erleben sein.</p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ / 30.08.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/grosse-kammermusik-mit-ethos</link>
      <pubDate>Tue, 30 Aug 2011 19:50:00 +0200</pubDate>
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      <title>Landesbischöfin Ilse Junkermann besuchte die Klosterkirche</title>
      <description><![CDATA[<p>Auf Einladung des Gemeindekirchenrates Bürgel, der Stiftung Klosterkirche Thalbürgel und des Schirmherrn des Konzertsommers Thalbürgel, Dr. Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG, besuchte unsere Landesbischöfin am 13. August die Klosterkirche in Thalbürgel. Dabei kam es zu einem halbstündigen persönlichen Gespräch mit Pfarrer Waschnewski, der dabei zugleich Frau Junkermann durch die Klosterkirche führte.</p> <p>In der anschließenden längeren Gesprächsrunde zwischen ihr und dem Gemeindekirchenrat, dem Vorstand der Stiftung, Superintendent Kuschmierz und Dr. Mertin ging es um die zukünftige Entwicklung der geistlichen Arbeit der Klosterkirche und darum, wie unsere Landeskirche diese Arbeit zukünftig unterstützen und begleiten kann. </p> <p>Gegenstand der Beratung war dabei auch das Entwicklungskonzept für die Klosterkirche, welches die Kirchgemeinde mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege erarbeitet hat, sowie die Einbindung der Arbeit in der Klosterkirche in die des Kirchspiels. Dankbar hat die Landesbischöfin den hohen Anteil an ehrenamtlicher Arbeit wahrgenommen.</p> <p>Am Abend besuchten die Gesprächsteilnehmer gemeinsam das Konzert von CONCERT ROYAL Köln in der Klosterkirche.</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/landesbischoefin-besuchte-klosterkirche</link>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 21:19:00 +0200</pubDate>
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      <title>Klangwelt der Barockoboe in Thalbürgel</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Ensemble in der Fachwelt hoch gelobt</strong></p> <p>Thalbürgel. In der Reihe »Die Himmel erzählen« des diesjährigen 39. Konzertsommers in der Klosterkirche Thalbürgel ist als nächstes das Barockensemble Concert Royal aus Köln zu erleben.</p> <p>Am Sonnabend, dem 13. August, um 20 Uhr gastiert das ausschließlich auf historischen Instrumenten musizierende Ensemble. Es hat sich in vorzüglicher Weise der originalen Spielpraxis des 17. und des 18. Jahrhunderts verpflichtet.</p> <p>Im Zentrum seiner künstlerischen Darbietung steht die Klangwelt der Barockoboe. Entsprechend ist das Ensemble mit zwei Oboen, Taille, Blockflöte, Barockfagott und Orgelpositiv besetzt. Auf diese Weise gelangt der weiche und farbige Klang der Barockoboe zur vollen Entfaltung.</p> <p>Die Fachwelt lobt das ausdrucksstarke und subtil durchartikulierte Musizieren dieses Ensembles, mit dem auch Tom Koopmann bereits gern zusammen gearbeitet hat.</p> <p>Es erklingen an diesem Konzertabend drei Sonaten von Johann Michael Müller (1683- 1743), im Stil eines Concerto grosso gehalten. Müller, seinerzeit Musikdirektor in Hanau, pflegte Kontakte zu den Zeitgenossen Bach und Telemann. Von Telemann wird das Barockensemble eine Sonata in f-Moll zu Gehör bringen. Von Vivaldi steht das Trio in g-Moll für Blockflöte, Oboe und Basso contiunuo RV 103 auf dem Programm. Von Händel und Böhm erklingen jeweils ein Präludium solo für die Kleinorgel. Mit Samuel Peter Sydow (1679-1701), Musikdirektor in Potsdam, soll die Musik eines weiteren heute beinahe vergessenen Komponisten jener Periode gewürdigt werden. Karten können ab sofort vorbestellt werden.</p> <p style="color: #8f7f69;">OTZ / 05.08.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/barockkonzert-thalbuergel</link>
      <pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:30:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/barockkonzert-thalbuergel</guid>
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    <item>
      <title>Jazz in der Brazzilika</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Tom Gaebel und die Köstritzer Jazz-Band bringen die ausverkaufte Thalbürgeler <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span> zum Swingen</strong></p> <p><span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>. Es war die 13.  Jazz-Basilika, und die »13« war keine Unglückszahl. Im Gegenteil. Über  500 Besucher erlebten am Freitagabend in der ausverkauften Thalbürgeler <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span>  einen mitreißenden Konzertabend mit Tom Gaebel und der Köstritzer  Jazz-Band.</p> <p>Gaebel, 36, ist Sänger, Multiinstrumentalist, Entertainer und  Leiter der Tom-Gaebel-Bigband. In <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>  machte er seinem Spitznamen »Dr. Swing« mit Klassikern von Frank  Sinatra bis Ray Charles, Tom Jones bis James Brown alle Ehre. Und selbst  wer nicht unbedingt ein großer Fan dieser Spielart des Jazz ist, wird  wohl zugeben müssen, dass Wolfgang Philler recht hatte, als er zur  Begrüßung sagte: »Sie werden die Stimme, die Sie jetzt hören, nicht so  schnell vergessen.«</p> <p>Gaebel betritt die Bühne, und er hat das Publikum  schon mit dem ersten Song. Er stimmt »The Lady is a Tramp« an, man  schließt die Augen und glaubt, man höre Frank Sinatra. Aber nein, Augen  lieber wieder auf, der Junge sieht ja auch noch verdammt gut aus.</p> <p>Ein  Hit folgt auf den nächsten, fast alles Standards, deren Texte man  mitsingen könnte. Immer in einer ganz speziellen Version, gern auch mit  einem kleinen Gag garniert. »Just help yourself to my lips«, »Georgia«,  »Somewhere beyond the see«, »Just a Gigolo«, »Papas got a brandnew bag«,  »Mack the knife« Bei »Mr. Bojangles« pfeift das Publikum mit, bei »Papa  loves Mambo« ruft es an den nötigen Stellen »Uh!«. Bei »Fever« holt es  nach Gaebels Aufforderung gern »den Schnippfinger raus« - wird man  diesen Song jemals wieder so auf den Punkt gebracht hören? Den Klassiker  »Brazil« möchte Gaebel, sichtlich angetan vom Ambiente der Basilika,  gleich umbenennen in »Brazzilika«. Immer wieder kommt er zurück zu  seinem Idol Sinatra (»Fly me to the moon« darf nicht fehlen, und bei  »Moonriver« schmelzen auch die letzten dahin). Er lässt seine  Entertainer- und Imitator-Qualitäten aufblitzen. Dass er daneben »nur«  singt, zu keinem der Instrumente greift, die er beherrscht, muss man an  diesem Abend verschmerzen. Dafür geben Stephan »Grete« Weiser am  Kontrabass, Dirk Wasmund am Saxophon, Udo Mack am Schlagzeug, Rolf  Schindler am Piano und als Verstärkung für diesen Abend René Richter an  der Trompete alles, um die Basilika zum Beben zu bringen. Einmal mehr  bildete die Köstritzer Jazz-Band den kongenialen Rahmen für einen  Ausnahmekünstler, der am Ende natürlich auch nicht ohne Zugabe(n) von  der Bühne gelassen wurde. Und hinterher draußen jede Menge Autogramme  gab.</p> <p>Die Band mit ihrer neuen Sängerin Anna-Marlene Bicking sorgte vor  und nach dem Konzert draußen im Kreuzhof für Jazzstimmung. Beschwingt  ging man nach Hause, und jetzt darf man wieder gespannt sein: Wer kommt  wohl nächstes Jahr zur Jazzbasilika?</p> <p style="color: #8f7f69;">Claudia Bioly / OTZ / 25.07.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/jazz-in-der-brazzilika</link>
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2011 19:03:00 +0200</pubDate>
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      <title>»Romeo und Julia« am Freitag in der Klosterkirche Thalbürgel</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Es ist der Mythos der tragischen Liebe schlechthin. Die Namen der Protagonisten sind zum Synonym für die Kraft wahrer, jugendlicher Liebe geworden.</strong></p> <p>Thalbürgel. Und ein Begriff sind sie vermutlich jedem. In Thalbürgel sorgen »Romeo und Julia« am Freitag für eine Premiere. Erstmals steht Schauspiel auf dem Programm des Konzertsommers in der Klosterkirche. Die Shakespeare Company Berlin gastiert mit ihrer hoch gelobten Produktion der Tragödie.</p> <p>Christian Leonard - Ensembleleiter und Gründer - hat als Übersetzer die Textfassung für das zweistündige Spektakel geschaffen und Regie geführt. Volkstheater im Shakespeareschen Sinne verspricht Leonard und berichtet, wie das Ensemble gerade mit dieser Inszenierung bisher sowohl ein traditionelles Abonnementpublikum als auch ganz junge Zuschauer fesseln konnte.</p> <p>Die Künstler wollen ohne Aufdringlichkeit auf das Publikum zugehen und präsentieren ein ganzheitliches Spektakel. Aber gerade hier will Leonard noch nicht zu viel verraten. Liebevoll und lebendig sei die Erzählweise der Company. Theater für jedermann will die Shakespeare Company Berlin auch an ungewöhnliche Orte bringen.</p> <p>Und der Kirchenraum werde gerade bei dieser Inszenierung einen ganz besonderen Reiz entwickeln, verspricht der Regisseur; nicht nur, weil bekanntlich ein entscheidender Teil des Shakespearschen Trauerspieles in sakralen Räumen spiele. Für Leonard, der eine Jesuiten-Schule besuchte und dort 15-jährig seinen ersten Shakespeare spielte, ist die Kirche in vielerlei Hinsicht der Erfinder des Theaters. Dramaturgie und wirkungsvolle Inszenierung entspringen als entscheidende Faktoren dem sakralen Ritus.</p> <p>Das von Christian Leonard 1999 gegründete Ensemble besteht aus 25 Mitgliedern, die aus Begeisterung zu den Produktionen zusammenkommen und ansonsten zum Teil namhaften deutschen Häusern angehören. Aus Leidenschaft für Shakespeare und diese Form des Volkstheaters fänden sich die Künstler immer wieder zusammen. Und das sei schon eine Herausforderung, denn das Konzept der Shakespeare Company verlangt von jedem von ihnen, dass er auch Musiker ist - singt und ein Instrument spielt. In Leonards Fassung von »Romeo und Julia« erklingt Musik des Shakespeare-Zeitgenossen Hans Leo Haßler, die nicht nur im Gestus, sondern auch in der unmittelbaren Textaussage fantastisch mit Shakespeare korrespondiere und gewiss ebenfalls in dem Kirchenraum eine einzigartige Wirkung entfalten wird.</p> <p>Darüber hinaus ist die Shakespeare Company Berlin am Sonnabend mit ihrer diesjährigen Neuproduktion »Ein Sommernachtstraum« im AmVieh-Theater Beulbar zu erleben.<br />Die Veranstalter bieten ein ermäßigtes Kombi-Ticket für alle an, die beide Aufführungen sehen möchten. </p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ / 13.07.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/romeo-und-julia-thalbuergel</link>
      <pubDate>Wed, 13 Jul 2011 11:10:00 +0200</pubDate>
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      <title>Vollkommenheit der Stimme</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Dr. Tatjana Mehner zum Konzert der Regensburger Domspatzen, Samstag, Thalbürgel</strong></p> <p>Es ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Und es ist ungewöhnlich schön. Dieser Konzertsommerabend in Thalbürgel ist schon so etwas wie eine Sternstunde. Von jeher setzt man hier auf Vielfalt, und im Reigen der großen traditionsreichen Knabenchöre sind es in diesem Jahr wieder einmal die Regensburger Domspatzen, die ihre Visitenkarte abgeben. Es sind die großen Stimmen der Knaben und der satte, warme Klang, die den an die mitteldeutsche Knabenchortradition gewöhnten Hörer verblüffen und faszinieren, und die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten, die daraus resultiert. Und diese Vielfalt und Breite weiß Domkapellmeister Roland Büchner mit einem nur auf den ersten Blick bunten Programm aufs Fantastischste zu nutzen. Expressiver Bruckner trifft auf die polyphone Vollkommenheit Palestrinaschen Satzes, die große italienische Tradition auf eine hierzulande wenig bekannte quasi zeitgenössische liturgische Schule.</p> <p>Doch auch was diese jungen Sänger mit Bach und Mendelssohn machen, ist schlicht grandios und sorgt für tiefschürfende musikalische Eindrücke. Büchner betätigt sich in dem durchaus komplizierten Raum der Thalbürgler Basilika als Klangzauberer und kostet die Möglichkeiten voll aus. Einen so runden Knabenchorklang hört man selten - selbst hierzulande. Die beinahe lupenreine Intonation tut ein Übriges. Büchner und seine Spatzen zelebrieren die musikalische Vollkommenheit der menschlichen Stimme. Mehr kann man nicht wollen am Abend des 777. Geburtstages der Gemeinde Bürgel, deren Klostergründung ausgerechnet auf Benediktiner aus der Regensburger Gegend zurückgeht.</p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ / 11.07.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/vollkommenheit-der-stimme</link>
      <pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:05:00 +0200</pubDate>
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      <title>Jahrhunderte alte Chortradition</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Regensburger Domspatzen gaben in Thalbürgel ein lebendiges Zeugnis davon</strong></p> <p>Thalbürgel. Den gewaltigen Klang des norwegischen Knabenchores vom Dom zu Trondheim vom letzten Thalbürgeler Sonderkonzert noch im Ohr, war man gespannt auf das vierte Anrechtskonzert mit den <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Regensburger</span> <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Domspatzen</span> unter Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner.</p> <p>Wie zu erwarten, standen zu Beginn Motetten und Psalmgesänge des 16. Jahrhunderts von Palestrina, de Victoria und di Lasso auf dem Programm. Fiel hierbei bereits die wunderbare Ausgeglichenheit der Stimmregister in der textlich-musikalischen Exegese auf, so wurde man bei Motetten von Felix Mendelssohn-Bartholdy in echt romantische Klanglichkeit und Dynamik mit hinein genommen. »Der Geist hilft unserer Schwachheit auf«, die achtstimmige Motette von Johann Sebastian Bach zählt für Choristen zu den schwierigsten Aufgaben aufgrund ihrer eng verwobenen polyphonen Stimmführungen. Sie gelang den Regensburgern als interpretatorischer Höhepunkt vor der Pause.</p> <p>Im zweiten Teil wird unter anderem mit dem »Laudate Dominum« des Norwegers Knut Nystedt die Brücke zur Gegenwartsmusik geschlagen, auch bei Werken von Hermann Schroeder oder Zoltan Kodaly, dessen dreistimmiges »Ave Maria« für Knaben in seiner Stimmungsreinheit ebenso bestach wie vordem bei Mendelssohns berühmtem »Hebe deine Augen auf«.</p> <p>Natürlich darf in solchem Kontext Mozarts »Ave verum« nicht fehlen. Einen starken Eindruck hinterließ das »Ubi caritas et amor« von Maurice Duruflé (1903-1986), der eine einstige Psalmweise zu einer Chormusik gegenwärtiger Eindringlichkeit verdichtet, am Ende Echowirkung auf das Original. Um auf die eingangs erwähnten Norweger zurückzukommen, die <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Regensburger</span> verfügen im Sinne unserer Knabenchortradition wie in Leipzig und Dresden über ein noch größeres Maß an stilistischen Differenzierungen, die Reinheit der Intonation als selbstverständlich vorausgesetzt.</p> <p>Dank sei gesagt für ein sinnhaltiges Geburtstagsgeschenk in Gestalt dieses Konzertes zur 777-Jahr-Feier des Stadtrechtes für Bürgel, dessen Geschichte eng mit der des Klosters Thalbürgel verbunden ist. Die <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Regensburger</span> verabschiedeten sich mit der Zugabe des gesungenen Abendsegens ganz im Sinne der Generationen vor uns.</p> <p style="color: #8f7f69;">Hans Lehmann / TLZ Jena / 11.07.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/jahrhunderte-alte-chortradition</link>
      <pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:31:00 +0200</pubDate>
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      <title>Regensburger Domspatzen in Thalbürgel</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Die Regensburger Domspatzen, gern als Botschafter des Papstes bezeichnet, gastieren am Sonnabend, 9. Juli, um 20 Uhr in der Klosterkirche Thalbürgel</strong></p> <p>Thalbürgel. Die Regensburger Domspatzen, gern als Botschafter des Papstes bezeichnet, gastieren am Sonnabend, 9. Juli, um 20 Uhr in der Klosterkirche Thalbürgel im Rahmen des 39. Konzertsommers unter dem Motto »Die Himmel erzählen«.</p> <p>Die Leitung hat Domkapellmeisters Roland Büchner. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen doppelchörige Werke von da Palestrina, de Victoria, Orlando di Lasso, Andreas Hammerschmidt oder Felix Mendelssohn Bartholdy.</p> <p>Es erklingt auch Bachs »Der Geist hilft unserer Schwachheit auf«. Bach stand unter dem Einfluss der lateinischen Kirchenmusik. Die Komponisten nach ihm haben diese aufgenommen und weiter entwickelt. Deshalb werden im letzten Teil des Konzertes mehrstimmige Motetten von Rheinberger und Anton Bruckner erklingen. Als Komponisten der Moderne werden Duruflé und Knut Nystedt zum Klingen gebracht.</p> <p style="color: #8f7f69;">OTZ / 30.06.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/domspatzen-in-thalbuergel</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 11:49:00 +0200</pubDate>
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      <title>Welch gewaltiger Chorklang bei den Knaben</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Thalbürgeler Konzertsommer: <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Knabenchor</span> der Jenaer Philharmonie begeistert gemeinsam mit norwegischen Kollegen</strong></p> <p><span id="hlgFarbe2" class="highlight">Jena</span>. Besitzen  Knabenchöre bereits durch die Geschichte an ihren Wirkungsstätten einen  besonderen Nimbus, so kann es bei der Begegnung mit Freunden zusätzlich  zu Höhepunkten kommen, die man so schnell nicht vergisst. Ein solches  Ereignis fand beim Thalbürgeler Konzertsommer statt. Der <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Knabenchor</span> der Jenaer Philharmonie gestaltete gemeinsam mit dem <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Knabenchor</span>  der Nidaroskathedrale Trondheim ein Programm, wie man es sich  eindrücklicher kaum vorstellen kann. Zunächst sangen die Jenaer unter  Leitung von Berit Walther Titel, die uns zum Teil vom Frühjahrskonzert  aus Anlass des 35-jährigen Bestehens vertraut waren mit dem »Alleluia«  von Father Immanuel Mlenga am Ende. Die Norweger kamen hinzu, um den  berühmten Schlusschor »Jesu bleibet meine Freude« aus der Bachkantate  147 gemeinsam zu singen, am Flügel Domorganist Erling With Aasgard.</p> <p>Es  folgte der Programmteil des Trondheimer Kathedralchores. Dirigent Björn  Moe leitet den ältesten und bekanntesten <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Knabenchor</span>  Norwegens mit über 900-jähriger Tradition seit 1973. Zuerst sangen sie  »Macht hoch die Tür« von Volkmar Leising (1588-1637), wo die  Männerstimmen liturgisch im Kirchenschiff von hinten zum Altar zu den  hohen Knabenstimmen wandeln. Was danach folgte, ließ die Hörer stauen  über das Klangvolumen einerseits und die Präsenz der hohen Soprane bis  zum Ende der Darbietungen nach über einer Stunde. Auswendig gesungene  Motetten von Praetorius, Gustav Jenner, Charles Villiers Stanford, mit  seinem großartigen Opus »Denn siehe, Ich erwecke«, Cesar Franck und  vielen anderen. Bruckners »Os justi« und von Rudolph Mauersberger die  Trauermotette »Wie liegt die Stadt so wüst« gingen einem besonders nahe.  Björn Moe erinnert in Habitus und Gestik an den ehemaligen Dresdner  Kreuzkantor Mauersberger. Zu einem der Höhepunkte gedieh »The light of  my salvation« von Andrew Fletcher, ein Lobgesang der besonderen Art, ehe  man noch einmal mit den Jenaern zusammenfand für Rodgers/Hammerstein:  »Youll never walk alone« und »An Irish Blessing« (Jame E. Moore) zu  Gehör brachte. Der stürmische Beifall für beide Chöre, ihre Chorleiter  und den Domorganisten wollte kein Ende nehmen, mehrere Zugaben beider  Chöre folgten.</p> <p>In der Tat, hier fand eine denkwürdige Begegnung von  Knabenchören statt, zugleich ein wichtiger Eintrag in die Annalen der  Thalbürgler Konzertsommer.</p> <p style="color: #8f7f69;">Hans Lehmann / TLZ / 27.06.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/gewaltiger-chorklang</link>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 12:20:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Ein Abend mit »Dr. Swing«</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Tom Gaebel kommt zur 13. Jazzbasilika nach <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span></strong></p> <p>Bürgel. Es ist die jährlich die Frage: Wer kommt als Gast zur JazzBasilika in der <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span> <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>?  Bei der 13. Auflage der Kultveranstaltung am Freitag, dem 22. Juli, ist  es Tom Gaebel. Der inzwischen 35-Jährige kommt vom Jazz und arbeitet  seit Jahren erfolgreich als Sänger, Multi-Instrumentalist, Chef einer  zwölfköpfigen Bigband, Komponist und Live-Entertainer. 2005 legte das  Multitalent sein erstes Album mit dem Titel »Introducing: Myself« vor.  Seither begeistert der Entertainer ein wachsendes Publikum mit Songs,  die »einfach glücklich« machen. In der besonderen Atmosphäre der  romanischen Basilika in <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>  wird der von vielen »Dr. Swing« genannte Sänger erstmals mit der  Köstritzer JazzBand zu einem wohl besonderen musikalischen Ereignis  zusammentreffen. Die JazzBasilika ist eine Veranstaltung der Freunde der  <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span> <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>  e.V. Die Erlöse kommen den in diesem Jahr begonnenen  Erhaltungsmaßnahmen des Baudenkmals zugute. </p> <p>Kartenbestellung unter  Tel.: (036692) 22 262 und in Tourist-Info Jena</p> <p style="color: #8f7f69;">OTZ / 17.06.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/abend-mit-tom-gaebel</link>
      <pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:38:00 +0200</pubDate>
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      <title>Himmlische Frische</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Dr. Tatjana Mehner zum Konzert der Jenaer Philharmonie, Sonnabend, Thalbürgel</strong></p> <p>Haydn, Mozart, Beethoven - in den Olymp klassisch-romantischer Musiktradition führte das samstägliche Sinfoniekonzert in der <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span> <span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>.  Und die Mischung aus Frische und Klangsinn, die die Jenaer  Philharmoniker dort unter der Leitung des jungen Finnen Tuomas  Hannikainen zu bieten hatten, lässt sich kaum besser beschreiben als mit  dem Motto des diesjährigen Thalbürgeler Konzertsommers »Die Himmel  erzählen«. Beethovens »Pastorale« ganz neu gehört - Tuomas Hannikainen  fordert die Jenaer Philharmonie im allerbesten Sinne und das Orchester  nutzt die Chance hörbar. Der Finne reizt alle dynamischen Grenzen aus.  Und auch, was seine Tempi betrifft, zwingt er zum gespannten Lauschen.  Das ist erfrischend und authentisch und sorgt für eine einzigartige  Atmosphäre. Guter Haydn ist schwer - noch dazu im akustisch kniffligen  Klosterkirchenraum. Doch Hannikainen geht mit einem so verblüffenden  Gespür für die dortigen Feinheiten zu Werke, dass absolut nichts zu  wünschen bleibt. Im Gegenteil. Die »Allelujah«-Sinfonie wird zu einem  echten musikalischen Aha-Erlebnis. Und wieder einmal hat einer der  großartigen Jenaer Solobläser seine Chance als Solist. Christof Reiff  interpretiert mit samtigem Ton und im gelungenen Wechselspiel mit  Hannikainen Mozarts A-Dur-Klarinettenkonzert. Solche Abende wünschte man  sich noch viele.</p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ / 14.06.2011</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/himmlische-frische</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2011 15:45:00 +0200</pubDate>
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      <title>Keine Wünsche offen in Thalbürgels Basilika</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Jenaer Philharmonie mit bewegenden Interpretationen</strong></p> <p><span id="hlgFarbe1" class="highlight">Thalbürgel</span>. Es hätte zu Pfingsten wohl kaum ein schöneres Programm absoluter sinfonischer Musik geben können als dieses in Thalbürgels <span id="hlgFarbe2" class="highlight">Klosterkirche</span>.  Das einstige Pfingstwunder der Sprachverständigung in einem gewissen  Geist wird aktuell mit der Musik zum Symbol für Motivationen über den  eigenen Wirkungskreis hinaus. Zu Beginn musizierte die Jenaer  Philharmonie unter Leitung des finnischen Gastdirigenten Tuomas  Hannikainen die Sinfonie Nr. 30 C-Dur »Alleluja« von Joseph Haydn. 1765  vielleicht gar für einen Gottesdienst komponiert, zitiert er im 1. Satz  das Motiv der österlichen Liturgie. Ohne auf Einzelheiten einzugehen,  die Bläser einschließlich Flöte im Andante lassen aufhorchen.  Ungewöhnlich auch für diese frühe dreisätzige Sinfonie, dass er sie mit  einer kleinen Coda am Ende des Menuett originell beschließt. Diese Musik  in ihrer Klarheit in Thalbürgels Basilika hören zu dürfen, bewegt einen  innerlich, erst recht dann Mozarts letztes großes Werk überhaupt, das  Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622, zumal Christof Reiff  den Solopart gestaltet, wo keine Wünsche offen bleiben. Man versteht den  bedeutenden Theologen Karl Barth in seiner Verehrung für Mozart. </p> <p><strong>Fein ausgelotet</strong></p> <p>Solist und Orchester loteten ihren jeweiligen Part bis in  feinste thematische und dynamische Schattierungen aus. Ist da nicht ein  Hauch von Abgesang im feinsten Pianissimo des Adagio zu hören und dann  wieder jene für Mozart typische Fröhlichkeit im Rondo, Zuversicht  verbreitend, oder einfach gelebter Glaube und Lob? Solist Christof  Reiff, Dirigent und Orchester wurden mit reichem Beifall bedankt für  eine Sternstunde des Musizierens. Ein rasant virtuoses Solo aus der  Feder des jungen Donizetti als Zugabe ließ noch einmal hören, welche  Gestaltungsmöglichten auf der Klarinette möglich sind. Im Kontext die  Musik als dynamisch intensive Kunst der Spiegelung menschlichen  Befindens und Handelns im Verhältnis zum Ideal zu verstehen, es war mit  der Wiedergabe von Beethovens 6. Sinfonie »Pastorale« gegeben. Szenerien  aus Landleben, Naturschönheiten und Gewitter erstehen bildhaft in  dieser Sinfonie. Eigentlich ist einem das Werk vertraut, es erstand an  diesem Abend in einer Wiedergabe innerer Stimmigkeit und Schönheit im  Miteinander aller Orchestergruppen. Im Untertext gewahrte man dabei  etwas vom diesjährigen Motto des Thalbürgler Konzertsommers überhaupt,  wo es heißt »Die Himmel erzählen«  da wird Musik zur Verkündigung ohne  Worte gegen die »babylonische Sprachverwirrung« , und das immer wieder  hoch aktuell.</p> <p style="color: #8f7f69;">Hans Lehmann / TLZ / 14.06.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/keine-wuensche-offen</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:23:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Pressestimmen über das Eröffnungskonzert des 39. Konzertsommers</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Strawinskys »Psalmensinfonie« in der Klosterkirche</strong></p> <p><em>Zum 39. Mal öffnete die Klosterkirche Thalbürgel ihre Pforten für den Konzertsommer</em></p> <p>Thalbürgel. Johann Sebastian Bach und Igor Strawinsky waren die Protagonisten des ersten Konzertes, das am Sonnabend mit einem erlesenen Programm und feinster Qualität der Darbietung das Motto des Jahres »Die Himmel erzählen« lebhaft erfahrbar machte.</p> <p>Die »Psalmensinfonie« des neoklassizistischen Kosmopoliten, in der er der imaginären Melodik der biblischen Psalmen nachspürt, ihrer Demut wie ihrem Jubel, wurde zu einer Bewährungsprobe für den Jenaer Philharmonischen Chor: Nicht nur die stimmliche Kohärenz ließ aufhorchen. Leuchtkräftige Soprane, Reinheit und Sicherheit der Intonation, niemals strapazierte Wärme des Klanges, auch die offenbar enge Beziehung zur Dirigentin Berit Walther waren Garanten für eine ergreifend sensible Aufführung, weniger aus ekstastischem Hochgefühl denn aus grundehrlicher Musikalität. Die Monotonie des letzten Satzes mit dem Ostinato der Pauken wird ganz gewiss lange nachgeklungen haben.</p> <p>Wer Berit Walther über lange Zeit nicht mehr hat beobachten können, der muss einfach angetan sein von ihrem nunmehr gefestigten handwerklichen Können und der Fähigkeit zur präzisen Umsetzung ihrer gestalterischen Intention. Auch das Orchester, die Jenaer Philharmonie, hält sie straff unter Kontrolle. Beim Konzert für zwei Klaviere C-Dur des Thomaskantors war es ihr ein Leichtes, den großen Streicherapparat als dialogisierenden Gegenpol zu den behende einander angepasst dahinspielenden Solisten Camelia Sima und Christian Beldi zu positionieren. Im großen Raum mit folgerichtig gewählten Klavieren wandelte sich barocke Kammermusik naturgemäß in rauschhafte Konzertmusik - eine den Umständen geschuldete gegenwartsnahe Variante nicht ohne erheblichen Reiz. Ob jedoch die Bachschen Kanonischen Veränderungen über »Vom Himmel hoch« in der Bearbeitung von Strawinsky wirklich mehr sind als eine seiner vielen interessanten Studien, mag dahingestellt bleiben.</p> <p style="color: #8f7f69;">Hans-Jürgen Thiers / TLZ / 15.05.11</p> <p style="border-bottom: 1px dotted #aa9d8b;">&nbsp;</p> <p><strong>Himmlisch musiziert</strong></p> <p><em>Jenaer Musiker spielen in Thalbürgel Strawinsky und Bach.</em></p> <p>Besser kann man einen Konzertsommer unter dem Motto »Die Himmel erzählen« nicht einläuten. Das Programm vom Samstagabend allein ist schon ein Kunstwerk an Stimmigkeit und Beziehungsreichtum. Und es ist voller Entdeckungen.</p> <p>Bach und Strawinsky stehen im Mittelpunkt dieses Chorsinfonischen Konzertes in der Klosterkirche Thalbürgel. Berit Walther hat sich mit ihrem Philharmonischen Chor Jena einer faszinierenden wie herausfordernden Aufgabe gestellt: Igor Strawinskys »Psalmsinfonie«. Dieses Meisterwerk, das sich jeglichem Schubladendenken entzieht, ist eine echte Aufgabe für Musiker und Sänger. Berit Walther arbeitet eine stimmige Sicht auf das sinfonische Gebilde heraus, das der Meister aus Psalmen entwickelt. Der Philharmonische Chor klingt weich und rund, mehr Fundament in der Tiefe wünschte man dem Klangkörper generell. Aber ansonsten legt der Laienchor eine reife Leistung hin. Präzis und ambitioniert spielen die Jenaer Philharmoniker.</p> <p>Außerdem ist das einmal mehr ein Beweis dafür, was die jüngere Geschichte an wunderbarer Klanglichkeit zur Entdeckung bereit hält Strawinsky jenseits seiner allseits bekannten Ballette hat es längst verdient. Die Begleitfiguren seiner Instrumentierung von Bachs Kanonischen Veränderungen über »Vom Himmel hoch« sind eine genialische Auseinandersetzung mit dem, was Bach ausmacht, und echte Satzkunst. Eine großartige Chance für die Jenaer Philharmoniker in kleiner aber feiner Besetzung. Berit Walther vermittelt so geschickt zwischen Chor, Orchester und Kirchenraum, das nichts zu wünschen bleibt.</p> <p>Zwischen den beiden Werken erklingt richtiger Bach: das Konzert für zwei Klaviere und Orchester. Hier wie auch in der Psalmsinfonie sitzen Camelia Sima und Christian Beldi an den Flügeln und beweisen außerordentliche musikalische Intelligenz. Ausgewogen ist das Klangbild modern und adäquat. Mehr geht wirklich nicht mit dem romantischen Konzertflügel im Kirchenraum.</p> <p style="color: #8f7f69;">Dr. Tatjana Mehner / OTZ / 16.05.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/pressestimmen-eroeffnungskonzert</link>
      <pubDate>Mon, 16 May 2011 13:45:00 +0200</pubDate>
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      <title>Motto: »Die Himmel erzählen«</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Strawinskys »Psalmensinfonie« eröffnet Musiksommer in Thalbürgel</strong></p> <p>Thalbürgel. (wohi) Mit einem klangmächtigen Auftritt der Jenaer Philharmonie samt ihres Chores eröffnet diesen Sonnabend der 39. Konzertsommer in der Klosterkirche Thalbürgel die Saison. Auf dem Programm stehen Johann Sebastian Bachs Kanonische Veränderung über »Vom Himmel hoch« in einer Instrumentierung Igor Strawinskys, Bachs Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester BWV 1061 sowie zum krönenden Abschluss Strawinskys selten aufgeführte »Psalmensinfonie«. Berit Walther dirigiert.</p> <p>Mit kleinem Budget, viel Liebe zur Musik und einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer gestaltet der Bürgeler Pfarrer Eckhard Waschnewksi Jahr für Jahr das Konzertprogramm in der wundersam atmosphärischen Klosterkirche Thalbürgel nahe Jena. Waschnewski weiß, dass Musik spirituell nährt, womöglich gar zum Glauben inspiriert. So lautet sein diesjähriges Motto für die geplanten zwölf Konzerte: »Die Himmel erzählen«.</p> <p style="color: #8f7f69;">TLZ / Kultur / 10.05.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/motto-die-himmel-erzaehlen</link>
      <pubDate>Tue, 10 May 2011 13:29:00 +0200</pubDate>
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      <title>Konzert zugunsten der Gerhardorgel in der Stadtkirche Bürgel</title>
      <description><![CDATA[<p>Unter dem Titel »Silent instruments – zu alt, um vergessen zu werden« laden Studenten und Absolventen verschiedener Musikhochschulen Deutschlands <strong>am Donnerstag, den 26. Mai 2011<br />um 20 Uhr</strong> zu einem Konzert zu Gunsten unserer Gerhardorgel in der Stadtkirche Bürgel herzlich ein.</p> <p>Mit Hilfe Ihrer Kollekte wollen wir dem Schritt der Fertigstellung des noch zu erbringenden Registers Vox Humana, des Tremulants und des Zimbelsternes ein großes Stück näher kommen.</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/orgelvesper-stadtkirche-burgel</link>
      <pubDate>Wed, 04 May 2011 11:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Karfreitag und Ostern</title>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>»Es ist ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen:</strong><br /><strong>Das Leben behält den Sieg. Es hat den Tod verschlungen.«</strong><em><br />Martin Luther</em></p> <p>Karfreitag und Ostern, der Weg durch die Hölle: Dem Tod folgt Leben. So soll sich uns das Osterfest einprägen. Gott macht ernst mit seinem Versprechen, uns nicht dem Tode zu überlassen. Als Menschen dürfen wir in seiner<br />Gegenwart von Neuem beginnen.</p> <p>Uns ist es wichtig zu hören: Du lebst nicht umsonst. Dein Einsatz hat sich gelohnt. Früher oder später geboren, das ist kein Unterschied. Jeder zu jeder Zeit erhält seine Chance zum Glücklichwerden. Jeder kann für sich entscheiden, wie er sich einrichten möchte. Jeder ist dabei abhängig von den Umständen, vom Schicksal, das er auch selbst bestimmt. Man kann Glück haben oder auch nicht. Aber für Gott zählt jeder. Da hat keiner umsonst gelitten, getragen, gehofft oder gebangt. Jesu Tod am Kreuz ist Gottes Signal an uns:<br />Ich wende Dein Schicksal. Ich trockne Deine Tränen. Ich schenke Dir Gerechtigkeit. Nun wird alles heil.</p> <p>Unsere Osterbräuche sprechen hierfür ihre eigene Sprache. Besonders beeindruckt das Ei als Symbol für den Neuanfang. Da bricht etwas auf, das so viel schöner und besser ist, als alles zuvor. Mag sein, dass man es beim Essen kaum bemerkt. Denn wozu ist das Ei da, wenn nicht dazu, dass man es verzehrt? Wozu ist das Ei da, wenn nicht gewiss wird, dass in ihm das Geheimnis des Lebens beschlossen ist? Wozu ist das Ei da, wenn nicht, dass wir darüber nachdenken, wie alles Leben begonnen hat und wohin es führt?</p> <p>Karfreitag und Ostern bringen uns zum Ursprung unseres Lebens zurück, zu Gott, von dem wir alles haben. Ostern ist die fröhliche Gewissheit, dass sich unser Leben durch Jesus Christus wandelt, dass es schön wird, dass es neu wird, dass es aufersteht wie Jesus Christus am österlichen Morgen. Bei Gott haben wir unsere Heimat. Wir sind Gottes geliebte Kinder.</p> <p>Fantasievoll bunt gestalten wir die Ostereier. So mancher Strauch oder kleine Baum im Vorgarten hängt voll von ihnen. Der Frühling ist schön. Das zarte Grün, die ersten Blüten, da kommt eine Ahnung davon auf, wie es sein wird, wenn Gott im Garten unter uns ist und wir ganz bei ihm sein werden.</p> <p>Doch noch kommen auch die kalten April-Schnee- und Hagelschauer, Sturm und Regen. Das Leben kennt Rückschläge, Nackenschläge. Die gilt es auszuhalten. Der Mut darf sinken, doch nicht auf Dauer. Von Kind an kennen wir es, dass Ostereier versteckt werden und dass wir sie suchen müssen. Das ist eine Einübung auf unser alltägliches Leben! Das Gute und das Hoffnungsvolle versteckt sich oft im Dickicht vergeblicher Mühen und trügerischer Gedanken. Selbst Gottes Liebe, die wie die Sonne ist, scheint sich mitunter hinter dicke schwarze Wolken verzogen zu haben. Da gehört schon Mut dazu und eine Portion Willen, den Dingen auf den Grund zu gehen, um das Leben, wie zu Ostern das Ei als Symbol des glücklichen Lebens, wieder zu finden. Jedoch, wer wagt, der gewinnt! Vertrauen in Christus tut gut. Er kann alles wenden. Er hat die Schlüssel zu Tod und Leben. Bei ihm sind wir »zum süßen Brot geladen« (Luther).</p> <p><strong>Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Ostermorgen und das Glück, mit dem Osterei am Tisch den Beginn des neuen Lebens im Glauben an Jesus Christus zu entdecken.</strong></p> <p>Ihr Pfarrer Eckhard Waschnewski</p>]]></description>
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      <pubDate>Fri, 22 Apr 2011 13:35:00 +0200</pubDate>
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      <title>Benefizkonzert in Thalbürgel – Vater einer japanischen Schülerin sagt Danke</title>
      <description><![CDATA[<p>Thalbürgel. Ehe das Konzert beginnen konnte, mussten erst einmal mehr Stühle herbei geschafft werden. Wohl 200 Besucher hatten sich am Sonntag in der Klosterkirche Thalbürgel eingefunden. Sie füllten die Reihen in der ehrwürdigen Basilika zugunsten der Opfer von Erdbeben, Tsunami und atomarer Katastrophe in Japan. Gestaltet wurde die Benefizveranstaltung von Künstlern aus dem Saale-Holzland-Kreis.</p> <p>Die Musikerinnen und Musiker lieferten ein erfrischend vielseitiges und niveauvolles Programm ab, das den Gästen in der Klosterkirche über 1200 Euro wert war. So viel zahlten sie zusammen für die bunten Papierkraniche, die Schüler des Gymnasiums in Stadtroda als Eintrittskarten gefaltet hatten.</p> <p>Für Elsbeth und Wilhelm Thomas aus Crossen eine willkommene Gelegenheit, zu spenden. Die Katastrophe in Japan hat uns so erschüttert, sagt Elsbeth Thomas. Hier und heute können wir ihnen helfen. Und bekommen dafür tolle Musik. Ingrid und Karl Körbs sind der gleichen Meinung. Die beiden sind mit dem Fahrrad aus Jena nach Thalbürgel zum Konzert gekommen. Gudrun Rothe aus Hermsdorf und Gabriele Lasch aus Bad Klosterlausnitz lassen sich vor Konzertbeginn den Kuchen schmecken, der im benachbarten Heimatmuseum Zinsspeicher ebenfalls für den guten Zweck angeboten wird und freuen sich, dass lauter Musiker aus der Region in dieser Basilika musizieren. Es ist für vor allem für die Kinder eine tolle Gelegenheit, dort auf der Bühne zu stehen, wo sonst die Profis auftreten, sagt Gabriele Lasch. Und schmunzelnd fügt Gudrun Rothe hinzu: Bin gespannt, wie sich die junge Dame schlägt, die jetzt den Reichenbacher Männerchor leitet.</p> <p>Die junge Dame, Juliane Streller, hat sich mit ihren Männern hervorragend geschlagen, ebenso wie die Mädchen der Kreismusikschule an ihren Streichinstrumenten, am Klavier, an der Querflöte. Die russischen Frauen vom Ensemble Ljubuschka sangen zum Steinerweichen in ihrer Muttersprache von der Kraft der Liebe. Und die jungen Damen aus Stadtroda, Hermsdorf und Bad Klosterlausnitz, die als Holy Queens musizieren, waren sicher -nicht die Kälte in der Basilika - Grund für die Gänsehaut.</p> <p>Der wärmste Moment aber war wohl der, in dem Papa Yajima sich vor der gefüllten Kirche japanisch freundlich, ehrerbietend verneigte. Ein Moment, in dem die Zeit still stand. - Er verneigte sich vor den Schulkameraden seiner kleinen Tochter. Das Mädchen besucht die erste Klasse der Thalbürgeler Grundschule. Das Schicksal der Menschen in Japan hatte die Kinder betroffen und traurig gemacht. Viel geredet haben sie seit der Katastrophe vom 11. März. Und schließlich kamen sie auf die Idee, Spielsachen, Bücher und Stofftiere mit in die Schule zu bringen und für kleine Beträge den Mitschülern auf einem Flohmarkt zum Kauf anzubieten. Es ist eine stolze Summe zusammen gekommen: Herr Yajima, er arbeitet als Arzt in der Jenaer Uniklinik, nahm die gesammelten 352 Euro dankend entgegen. Die Familie stammt aus dem Großraum Tokio und sie wird wohl wissen, so die Überlegung der Grundschüler, wohin man dieses Geld schnell und sinnvoll weiterleiten kann. Und auch die Schüler der Kreismusikschule hatten 155 Euro gesammelt und der Familie Yajima überreicht.</p> <p style="color: #8f7f69;">Anja Blankenburg / OTZ / 11.04.11</p>]]></description>
      <link>http://klosterkirche-thalbuergel.de/http://www.www.klosterkirche-thalbuergel.de/aktuelles/benefizkonzert-vater-japanischer-schuelerin-sagt-danke</link>
      <pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:15:00 +0200</pubDate>
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